EMERGE IoT hat das Ziel erreicht

Entwicklung von Kompetenzen, Methoden und Werkzeugen für zukunftsorientierte Ermittlungen und Ermittlungsunterstützung im Internet of Things

EMERGE IoT hat das Ziel erreicht

Seit 2018 haben wir im Projekt EMERGE IoT an der Verbesserung der IoT-Sicherheit und der IoT-relevanten Kompetenzen der Polizeibehörden gearbeitet. Nun ist das Ende der Projektlaufzeit erreicht und Zeit ein Resümee zu ziehen.

Zu Beginn des Projekts stand die Vermutung, dass IoT-Geräte und -Systeme immer stärker auch in den Fokus polizeilicher Ermittlungen rücken würden. Zum einen ist es natürlich möglich, dass unsichere IoT-Geräte gehackt und hierbei Beweise gesichert werden müssen. Andererseits kann das IoT auch wichtige Daten zum Aufklären ganz normaler Verbrechen enthalten: Bei einem Einbruch könnten beispielsweise Temperatursensoren des Smart Homes ausgewertet werden um herauszufinden, wann genau das Verbrechen begangen wurde.

Um im rasant wachsenden IoT-Umfeld nicht den Überblick zu verlieren und rasch spezialisierte Kompetenzen aufzubauen ermöglichte das Projekt, dass sich drei Mitarbeiter intensiv mit den verwendeten Protokollen, Geräten und Systemen beschäftigen konnten.

Dieses Fachwissen konnte nicht nur bereits beim Aufklären von Verbrechen angewendet werden, sondern wurde im Rahmen von Workshops und Tagungen auch den anderen Polizeibehörden zur Verfügung gestellt. Hierbei konnte ein Kompetenznetzwerk aufgebaut werden, in dem das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern eine Vorreiterrolle einnimmt.

Nachdem das Projekt bereits auf den maximalen Förderungszeitraum verlängert wurde, endet es nun mit dem Jahr 2021. Die Arbeitsergebnisse und das Spezialwissen aus dem Projekt werden im Rahmen einer Wissensdatenbank allen Polizeibehörden zur Verfügung gestellt und einige Projektmitarbeiter arbeiten auch weiterhin im Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern. Dadurch ist sichergestellt, dass nahtlos an den Projektergebnissen weitergearbeitet werden kann.